Wenn die Website gut konvertiert und dann ….?

Ein Gastartikel von grutzeck.de 

Du kennst Deine Zielgruppe. Der richtige Content führt die richtigen Leute auf Deine Website. Die Laden auch noch das Whitepaper herunter. Und dann ….?

Wie werden aus den Leads eigentlich Aufträge? Und was hat der Vertrieb damit zu tun?

In einer digitalisierten Welt ist die Website das Schaufenster. Wenn sich ein Besucher umschaut und mehr über Produkte und Dienstleistungen erfährt, ist das super. Aber nicht jeder geht mit einem vollen Warenkorb zu Kasse. Insbesondere im B2B Bereich mit erklärungsbedürftigen Produkten ist der Verkaufsprozess länger. Oft entscheidet nicht eine Person allein über den Kauf, sondern wir haben es mit einem Buying Center zu tun. Wie also kommt die Information von der Website zum Vertrieb?

Durchgängige Prozesse – Customer Journey Mapping

Nachfrager kommunizieren über verschiedene Kanäle mit dem Unternehmen. Die Website kann ein erster Anlaufpunkt sein. Der Download eines Whitepapers oder von Produktunterlagen führt zu einer Email mit anschließender Nurture Strecke. Wenn Fragen drängen, ruft der Kunde auch einfach an oder nutzt Social Media oder Chat. Wir müssen die Kundenreise (Customer Journey) also ganzheitlich und kanalübergreifend betrachten.

Die meisten Unternehmen sind arbeitsteilig aufgestellt. Im Marketing kümmert man sich über die Leadgenerierung, Website und Email Marketing. Im Vertrieb werden Produkte vorgestellt. Angebote geschrieben und Aufträge eingeholt. Der Service badet die Versprechen des Vertriebs dann aus.

Den Kunden ist das aber herzlich egal, welche Abteilung wie zuständig ist. Wenn ein Interaktionspunkt nicht wie erwartet funktioniert, ist das ganze Unternehmen ein Saftladen. In Zeichen der 5-Sterne-Bewertung will man das in jedem Fall vermeiden.

Also reicht es nicht, die Website zu optimieren, sondern man muss dem Vertrieb gezielte Impulse geben, aktiv zu werden.

B2B Website Tracking

Ein interessantes Werkzeug ist das B2B Website Tracking. Dabei wird die IP Adresse von Website Besuchern gegen eine Firmendatenbank abgeglichen. So wird aus einer anonymen IP Adresse ein bekannter Website Besucher. Dabei lassen sich Verweildauer, besuchte Website etc. tracken.

Als Insellösung ist das für den Vertriebsleiter in den
ersten Monaten spannend. Versandet dann aber oft in der Praxis. Spannend wird
es, wenn der B2B Website Tracker über eine Schnittstelle direkt an das CRM
angebunden ist. Identifizierte Unternehmen werden automatisch zur
Qualifizierung in den Vertriebsprozess der CRM Software eingestellt. Inside Sales kann die richtigen
Ansprechpartner ermitteln und die Bedarfssituation klären. Vertriebsmitarbeiter
erhalten fertig aufbereitete Termine.

Ist bereits ein Kontakt dieses Unternehmens im CRM Prozess hinterlegt, kann der Vorgang sofort fällig gesetzt werden. Spannend, wenn das Unternehmen mangels Budget etc. auf langfristige Wiedervorlage oder „Kein Interesse“ gelegt wurde.

Lead Marketing Automation

Dank Lead Marketing Automation lassen sich Email Strecken
verhaltensbasiert automatisieren. Bietet man z.B. ein eBook auf der eigenen
Website an, können über Webformulare aus der Lead Marketing Automation Lösung
die DOI Email und bei Bestätigung die Email mit Download Link versendet werden.
Diese Informationen lassen sich über eine Schnittstelle ins CRM übertragen. Für
einen Anruf ist es aber jetzt oft noch zu früh. Über eine Email Nurture Strecke
erfährt der Kunde zunächst mehr über die Lösung bzw. das Problem. Klickt er
aber auf einen Link zum Video oder der Landingpage, lässt sich durch die
Anbindung automatisch der Anruf durch den Vertrieb im CRM System einstellen.

Fazit

Wichtig ist den Kunden ganzheitlich bis zum
Vertragsabschluss zu betrachten. Die Customer Journey erfolgt über
unterschiedliche Kanäle. Unternehmen müssen Abteilungsgrenzen und
Anwendungsinseln überwinden. So lassen sich die Chancen der Digitalisierung im
Vertrieb nutzen und dich eine Spur schneller als die Marktbegleiter sein.

Mehr dazu findest Du im kostenlosen eBook „Nie wieder
Kaltakquise – Die Digitalisierung der Neukundengewinnung“ unter https://www.grutzeck.de/de/crm/nie-wieder-kaltakquise-digitalisierung-der-neukundengewinnung
digitalisierung-ebook

Bewertungen im Internet - Warum sind sie wichtig und für wen?

Ein Gastartikel von Trustami

Seit ein paar Jahren sind sie auf einmal überall: Bewertungen, Reviews, Empfehlungen. Nach dem Restaurantbesuch schnell eine kurze Kritik bei Yelp hinterlassen, bevor man sich für einen neuen Zahnarzt entscheidet, erstmal bei Jameda vergleichen und vor einem Kauf im Internet lieber zuerst Bewertungen lesen. Diese Routine ist für viele Verbraucher längst zur Normalität geworden. Niemand möchte das Risiko eingehen, eine schlechte Erfahrung zu machen.

Ohne Bewertungen geht im Onlinehandel nichts mehr

Gerade im Internet, wo der Kunde sich nicht vor Ort von der Qualität der angebotenen Leistung überzeugen kann, möchte er sich absichern und eine Enttäuschung vermeiden. Und genau deshalb sind Bewertungen mittlerweile unverzichtbar geworden. Es gibt inzwischen eine große Anzahl von Dienstleistern, die vor allem Betreibern von Onlineshops die Möglichkeit geben, Bewertungen zu erheben. Die Ergebnisse können dann, zum Beispiel in Form eines Siegels, auf der Shopseite angezeigt werden. Der Preis und der Umfang der angebotenen Leistungen schwanken hier teilweise erheblich, je nach Anbieter.

Wer sollte sich mit Bewertungen auseinandersetzen?

Im Grunde sind Bewertungen im Ecommerce nicht mehr wegzudenken. Aber auch andere Branchen sollten sich mit der fortschreitenden Digitalisierung zunehmend mit dem Thema befassen. Ob im Fahrzeughandel, der Gesundheitsbranche oder im Dienstleistungssektor. Studien zufolge informieren sich fast 70% der Konsumenten im Internet, bevor sie sich für einen Anbieter oder Artikel entscheiden. Für jeden dieser Zweige gibt es eigene Bewertungsplattformen, wo Kunden Ihre Erfahrungen austauschen. Sogar Arbeitnehmer können auf Seiten wie Kununu und Glassdoor Ihren Arbeitgeber bewerten. Da Unternehmen um qualifiziertes Fachpersonal regelrecht werben müssen, gewinnen diese Plattformen zunehmend an Relevanz auf dem Arbeitsmarkt. Aber sie bieten Unternehmen auch die Möglichkeit sich gegenüber dem Kunden positiv hervorzutun, indem sie Wert auf faire Arbeitsbedingungen legen.

 

Wie vertrauenswürdig sind Onlinebewertungen eigentlich?

Bisweilen verzichten Onlinehändler gänzlich auf externe Anbieter und erheben Kundenbewertungen und manchmal auch Produktbewertungen kurzerhand selbst. Die Probleme dabei liegen auf der Hand: Einerseits ist die Integration einer solchen Bewertungsfunktion teilweise recht aufwändig und teuer. Andererseits ist die Echtheit dieser Bewertungen aus der Sicht des Kunden zumindest fragwürdig - schließlich stammen sie vom Verkäufer selbst. Aber auch bei einer unabhängigen Erhebung durch einen Dienstleister gibt es einen nicht unerheblichen Anteil an Fakebewertungen. Gerade Bewertungen, die nicht mit einem Bewertungstext einhergehen, können leicht manipuliert werden. Um die Glaubwürdigkeit von Onlinebewertungen zu erhalten, gehen deshalb viele Erhebungsdienste aktiv gegen solche Fakebewertungen vor.

Warum Bewertungen aggregieren?

Mit der zunehmenden Fülle an Bewertungsmöglichkeiten entsteht das Problem, dass Unternehmen oft Bewertungen auf vielen unterschiedlichen Plattformen haben, was es schwierig macht diese sinnvoll zu nutzen. Um diese besser nutzbar zu machen, gibt es die Möglichkeit diese bündeln zu lassen und ebenfalls als Siegel auf der eigenen Seite anzuzeigen. So kann auf bereits existierende Bewertungen zurückgegriffen werden, was den Erhebungsprozess vereinfacht, wenn nicht gar überflüssig macht. Das ist besonders in dem Aspekt interessant, dass die Bewertungswilligkeit der Konsumenten immer weiter schrumpft, da sich durch die große Nachfrage eine Ermüdung eingestellt hat. Hinzu kommt, dass es mittlerweile rechtlich nicht mehr ganz unbedenklich ist, dem Kunden Mails in irgendeiner Form zukommen zu lassen, in denen dieser zur Bewertung aufgefordert wird. Dies wird seit einem Urteil des Bundesgesetzhofes in 2018 als Spam aufgefasst und ist damit gesetzlich verboten, sofern der Kunde kein ausdrückliches Einverständnis gegeben hat.

Der Einfluss von Social Media

Positive Bewertungen sind also zu einem kostbaren Gut geworden. Parallel sind allerdings auch die sozialen Medien zu einem wichtigen Qualitätsindikator aufgestiegen. Bewertungen belegen die Zuverlässigkeit eines Dienstleisters oder Händlers. Likes und Follower hingegen geben Zeugnis über seine Präsenz im öffentlichen Leben ab. Das zeigt Relevanz und ist damit für den Markenwert genau so entscheidend wie gute Bewertungen. Dabei ist es sinnvoll auf einer großen Bandbreite von Netzwerken vertreten zu sein. Facebook ist ein guter Anfang, aber auch Instagram, Twitter und Pinterest sind häufig genutzte Plattformen. Je breiter ein Unternehmen netzwerktechnisch aufgestellt ist, desto größer ist seine Reichweite und die wahrgenommene Relevanz. Auch vom SEO Standpunkt her ist es sinnvoll, viele verschiedene Profile zu pflegen. Je zahlreicher die eingehenden Links, desto besser auffindbar wird Ihre Shopseite.

Stärken Sie Ihren Ruf im Netz

Falls noch nicht geschehen, können Sie Ihre Präsenz im Internet mit nur wenig Aufwand verbessern. Erstellen Sie mindestens ein Social Media Profil für Ihr Unternehmen und pflegen Sie dieses. Das bedeutet: A) Mindestens alle zwei Wochen einen Post. Inhaltlich sollte er informieren oder unterhalten, reine Werbeposts möchte niemand in seinem Feed sehen. B) Passende Beschriftungen und Profilfotos: Ihre Bilder sollten die richtige Auflösung haben, passend zugeschnitten sein und professionell wirken. C) Achten Sie darauf, Anfragen von Kunden über dieses Netzwerk so schnell wie möglich zu beantworten. Grundsätzlich gilt: Lieber ein gut gepflegtes Netzwerk, als viele, aber dafür vernachlässigte Netzwerke. Eine verwahrloste Profilseite und tagelang unbeantwortete Nachrichten schaden Ihrem Ruf!

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre bereits gesammelten Bewertungen, Follower und Likes. Auf www.Trustami.com können Sie ihr eigenes Vertrauensprofil anlegen und Ihre verstreuten Bewertungen bündeln. Das Profil ist kostenlos und in wenigen Minuten erstellt.

Fazit

Bewertungsmanagement und gutes Onlinemarketing sind kaum voneinander zu trennen. Wer heutzutage im Internet seine Produkte oder Leistungen anbieten möchte, kommt nicht an dem Thema Bewertungen vorbei. Einerseits möchten sich die Kunden unabhängig über Ihren Ruf informieren können, andererseits ist es die Interaktion, die Erreichbarkeit, die der Kunde schätzt. Er möchte gehört werden und das Gefühl haben, dass seine Anliegen ernst genommen werden. Denn nur so kann die Brücke geschlagen werden, die verloren geht, wenn sich das Geschäft vom persönlichen Gegenüber in die digitale Welt überträgt: Vertrauen will verdient sein.

Diesen Gastbeitrag hat Michael Wick von Trustami für uns geschrieben. Trustami ist aus einer Initiative der Technischen Universität Berlin hervorgegangen und konzentriert sich auf die Aggregation von Händlerbewertungen von verschiedensten Plattformen. Mit den Trustami-Produktbewertungen ist es mittlerweile auch möglich Produktbewertungen nach dem gleichen Prinzip in Shopseiten zu integrieren. So müssen Händler nicht mehr selbst Produktbewertungen erheben, sondern können auf einen reichhaltigen Pool von verifizierten Bewertungen zurückgreifen.

Auffallen – Die besten Strategien, um im Online-Dschungel wahrgenommen zu werden

Ein Gastartikel von Roman Kmenta

Wie schaffe ich es sichtbarer zu werden und wie kann ich online auffallen? Denn laut Experten werden wir täglich von über 10.000 (werblichen) Botschaften offline und online bombardiert. Wer sichtbar sein will, muss sich etwas einfallen lassen.

In der Online-Welt ist das Thema Sichtbarkeitserhöhung mittlerweile zu einer eigenen Disziplin geworden. Welche Tipps für Sichtbarkeit gibt es um im Online-Dschungel nicht unterzugehen und wie will man eigentlich noch auffallen und regelrecht herausstechen? Online auffallen bildet in vielen Bereichen die Grundlage für ein ertragreiches Business und hohes Einkommen. Getreu dem Motto: The winner takes it all – Aufmerksamkeit, Reichweite, Umsätze und Gewinne.

It´s all about Aufmerksamkeit

Aus allen Marketinglehrbüchern bekannt und mehr Gültigkeit denn je: AIDA (Attention – Interest – Desire – Action). Uns geht es nun um die Attention, die Aufmerksamkeit. Du kannst das beste Know-how haben, ein unglaublich versierter Produktentwickler sein und eine faire Preispolitik haben. Wenn davon niemand etwas mitbekommt, nutzt dir was herzlich wenig. Du muss wahrgenommen werden. Daher: Auffallen um jeden Preis. Das gilt in jeder Branche – in der Industrie, im Groß- sowie Einzelhandel, B2B wie B2C, online und offline, in Social Media und Printmedien.

Sichtbarkeit: Grundlagen aus der Psychologie

Wir wissen, dass die Psychologie viele Tricks auf Lager hat, die uns Menschen beeinflussen. So auch beim Thema Wahrnehmung. Unser Gehirn ordnet Reize zu. Wenn Reize vom Normalen oder auch Erwarteten abweichen, werden diese durch eine so genannte Orientierungsaktion (https://de.wikipedia.org/wiki/Orientierungsreaktion) verarbeitet. Somit hält unser Gehirn inne, bei:

Die Schlussfolgerung nun ist, dass Reize, die nicht „spannend“ oder „gefährlich“ sind, die Orientierungsreaktion kalt lassen. Diese Reize werden dann sehr schlecht oder oft gar nicht von uns wahrgenommen.

Das bedeutet für uns, die wir unsere Sichtbarkeit erhöhen wollen, nun was? Wenn wir online auffallen wollen, müssen wir die Orientierungsreaktion auslösen. Das schaffen wir, wenn wir von der Norm abweichen.

Zwei Wege zu einer erhöhten Online-Sichtbarkeit

Wenn du online auffallen willst, führen dich zwei Wege – auch gerne in Kombination – an dein Ziel:

Poste mehrmals pro Tag oder schreibe lieber einen Blogbeitrag mehr. Diese Methode ist sehr empfehlenswert, wenn du online auffallen willst. Steigere die Quantität deiner Aktivitäten.

Der andere Weg zur Erhöhung der Sichtbarkeit ist: es wird spannend: Auffallen! Die Anzahl zu erhöhen ist schon ein guter Anfang. Doch ist auch das, was du postest, wichtig!

Wenn du Unterstützung dabei brauchst deine Sichtbarkeit zu erhöhen und als Experte wahrgenommen zu werden, dann könnte dieser Kurs genau das Richtige für dich sein - https://www.romankmenta.com/ein-business-das-laeuft/

Sichtbarkeitserhöhung = Übertreibung

Besondere Ziele erfordern besondere Maßnahmen. Oder wie in unserem Fall auch extreme Kommunikationsstrategien. Mehr Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und Reichweite durch Übertreibung!

Das klingt nach viel Arbeit. Ist es auch. Doch du musst nicht alles im Alleingang machen! Hole dir Hilfe mit an Bord und delegiere Aufgaben, die dir sehr viel Zeit stehlen. Es muss ja anfangs keine Vollzeitkraft sein, doch wenn du jemanden findest, der deine Kommunikationsstrategien in fünf Wochenstunden umsetzen kann, ist dir damit sehr geholfen.

7 ungewöhnliche Sichtbarkeitstipps um im Online-Dschungel wahrgenommen zu werden

Um gleich einen Punkt vorweg zu nehmen: Ja, man kann über das Ziel hinausschießen und mit der Übertreibung übertreiben. Das ist dann der Punkt, an dem man zwar Aufmerksamkeit generiert, aber einfach nervtötend und penetrant ist. Doch die gute Nachricht: das ist nicht alleine auf Übertreibung an sich zurückzuführen, sondern auf Mangel an Abwechslung und auch Kreativität.

Das heißt im konkreten Fall: Solange dich Leute nicht regelmäßig mit „Ich sehe dich dauernd auf… (Medium deiner Wahl)“ ansprechen, hast du noch Luft nach oben und kannst dein volles Potential ausschöpfen.

Die folgenden Tipps verlangen vielleicht etwas Mut, doch mit der richtigen Umsetzung wird die Frage „wie werde ich gefunden“ in Zukunft immer weniger bis gar nicht beschäftigen. Die Sichtbarkeitstipps kannst du sowohl online als auch offline, so wie z.B. für:

Finde dein für dich passendes Anwendungsgebiet, denn nicht jeder Sichtbarkeitstipp ist für alle Bereiche passend. Mir und meiner Sichtbarkeit hat es auf jeden Fall geholfen, daher nutze ich diese Sichtbarkeitstipps – nach erfolgreichem Testen – nach wie vor immer wieder.

Sichtbarkeitstipp #1: Übertreibe

Übertreibungen funktionieren in viele Richtungen: kurz oder lang, leise oder laut, hell oder dunkel, schnell oder langsam, groß oder klein, monochrom oder bunt. Tobe dich aus, denn das Schöne an Übertreibungen: ihnen sind keine Grenzen gesetzt. So wende Übertreibungen bei Texten, Bildern oder Videos an. Durch einzelne Elemente, die du ins Extreme setzt, wird der Betrachter auf jeden Fall innehalten und aufmerksam.

Sichtbarkeitstipp #2: Humor ist kraftvoll – nutze ihn

Zugegeben: ein schmaler Grat, denn Humor ist vielfältig und über Humor lässt sich streiten. Aber: er fällt auf! Wenn du dieses starke Werkzeug zur Erhöhung deiner Sichtbarkeit erst einmal weißt einzusetzen, hast du gewonnen. Hier reicht es allerdings nicht, nur lustig zu sein. Schlage eine Brücke zu deiner Botschaft oder Thema und deinem Business.

Als Test habe ich selbst einen viralen Blogbeitrag „Do it like Amazon!“ geschrieben. Eine spontane Eingebung mit überschaubarem Aufwand, doch mächtigem Aufsehen: Das Foto ging mit 2 – 3 Millionen Reichweite, über 100.000 Likes und unzähligen Veröffentlichungen in Print- und Online-Medien durch die Decke. Hier das Foto:

Querdenken: Mach es wie Amazon!

Sichtbarkeitstipp #3: Zeige nicht alles sofort

Zu Recht hältst du jetzt selbst vielleicht kurz inne, geht es doch schließlich darum, sichtbarer zu sein. Doch was sind Menschen von Natur aus? Richtig. Neugierig! Daher stachle die Neugierde an und zeige nicht alles, so zeige ein Bild beispielsweise nicht komplett spare einen Teil aus. Das funktioniert übrigens auch hervorragend bei Überschriften: „Wenn du mehr Kunden an Land ziehen willst, dann….“

Sichtbarkeitstipp #4: Behaupte das Gegenteil

Durchforste die Medien nach Schlagzeilen und News. Dann beziehe zu brisanten und aktuellen Themen Stellung. Gehe ganz gezielt an die Sache ran und behaupte das Gegenteil und nimm die Gegenposition ein. Doch bitte nur in Bezug auf dein eigenes Geschäft, deine Branche.

An dieser Stelle möchte ich auf ein hervorragendes Buch meines Kollegen Bastian Sens hinweisen, worin viele Tipps zu finden sind, um im Gedächtnis der Surfer zu bleiben. Schluss mit 08/15-Websites

Siechtpahrgaids-Diep #5: Nuzä päwusdt Fäler

Das ist mit Sicherheit die Methode, die am meisten Mut erfordert. In einer Welt des Perfektionismus, in der es in vielen Bereichen einfach geworden ist, auf den ersten Blick professionelle Arbeiten abzuliefern. So liefern Nicht-Grafiker beispielsweise, mit Hilfe von super Layouts, die es mittlerweile überall zum Download gibt, auf den ersten Blick neue und innovative Grafikideen. Was fällt in diesem Umfeld dann nicht mehr auf als Unperfektionismus und Fehler? Nutze Fehlerhaftigkeit. Du tust es deiner Sichtbarkeit zuliebe.

Sichtbarkeitstipp #6: Zeichne oder schreibe per Hand

Online auffallen mit handgezeichneten Bildern oder handgeschriebenen Texten. Diese Methode knüpft daran an, nicht perfekt zu sein, sondern bewusst etwas unkonventioneller. Handgezeichnete Bilder sind selten und fallen auf. Ich selbst verwende diese Methode auch zur Steigerung meiner Sichtbarkeit.

Handgezeichnetes Bild

Sichtbarkeitstipp #7: Stelle die Dinge auf den Kopf

Zum Abschluss wieder ein Appell an unser Hirn: Das Gehirn verarbeitet alles, was es wahrnimmt so, dass es für uns „richtig“ ist. Fotos oder Texte, die auf dem Kopf stehen, aktivieren somit die bereits genannte Orientierungsreaktion. Ergo: Erhöhung der Sichtbarkeit. Auch 90-Grad-Drehungen genügen. Ein Beispiel „etrow nennök eis hcua nov netnih hcan enrov nebierhcs“ bzw. „anordnen so Sätzen den in Worte die“ … als eine Variante des textlichen Auf-den-Kopf-Stellens.

Doch bitte überfordere die Betrachter niemals, denn Denksportaufgaben führen schnell dazu, dass User von deinem Beitrag oder Post wegscrollen oder -klicken. Nutze somit kurze Sequenzen.

Nun bleibt noch eines zu sagen: Viel Spaß beim Ausprobieren der Sichtbarkeitstipps. Mit der Umsetzung der einen oder anderen Strategie, wirst du mit Sicherheit im Online-Dschungel auffallen und deine Sichtbarkeit erhöhen.

Dein

Roman Kmenta

Roman Kmenta

Autor, Berater und Keynote Speaker

Roman Kmenta Portrait

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner international, vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. Er berät Unternehmen und coacht Unternehmer – B2B und B2C – im Bereich Verkauf und Marketing und unterstützt sie dabei höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge zu erzielen.
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Fußnote: Der Text enthält einen Affiliate Link zu Amazon.

Foto: Matern

Es war einmal... Erzähle Deine Gründungsgeschichte

Gratis-Download: „Schluss mit 08/15 Websites - Tipp 4 Erzählen Sie Ihre Gründungsgeschichte“

Kannst Du Dich noch daran erinnern, was der Ansporn zu Gründung Deines heutigen Unternehmens war? Mit Sicherheit kannst Du das! Ruf Dir diese Erinnerung auf – mitsamt all den Emotionen, die Du dabei empfandst. Denke an all die Energie, die Du in Dein Unternehmen gesteckt hast, an all die Mühe und langen Arbeitstage und teilweise auch (schlaflosen) Nächte. Denk an Deine ersten Schritte und daran, wie es sich angefühlt hat, als Du den ersten Kunden gewonnen hastoder Du Dein erstes Produkt in den Händen hieltst. (mehr …)

Remarketing mit Google AdWords: Eine effiziente Art, potentielle Kunden anzusprechen

Stellen Sie sich vor: Sie gehen in Ihrer Einkaufspassage bummeln, betreten ein Geschäft und sehen etwas Interessantes. Sie sagen sich: "Ich werde ich mir später noch überlegen, ob ich das kaufe". Sie gehen aus dem Geschäft raus, werden in den kommenden Tagen aber immer wieder durch Plakate in Ihrer Stadt an das Angebot des Geschäfts erinnert. Schlussendlich hat sich Ihr Kaufinteresse derartig verstärkt, dass Sie in das Geschäft zurückkehren und das Produkt kaufen.

Diese tolle Methode kann tatsächlich online umgesetzt werden und nennt sich Remarketing.

Remarketing mithilfe von Google AdWords und Google Analytics ist ein Verfahren, mit dem Besucher einer Website (z.B. eines Online-Shops) beim Surfen auf anderen Websites gezielt aufgegriffen und mit Werbeanzeigen angesprochen werden können. Die potentiellen Käufer werden dabei mit maßgeschneiderten Anzeigen im sogenannten Google Display-Netzwerk erreicht. Dieses umfasst Millionen von Websites, welche ihre Werbeflächen für Google zur Verfügung stellen.

Remarketing-Anzeigen

Google-Anzeigen auf einer Website im Display Netzwerk (focus.de)

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