Tipps & Tricks zur Shopware SEO

Warum Shopware SEO für Ihren Online Shop so wichtig ist

Bevor wir hier näher in das Thema einsteigen, ist es uns wichtig, Ihnen die Antwort zu geben, die hinter der eigentlich Frage steht, wozu SEO für Ihren Shopware-Shop überhaupt so wichtig ist.

SEO für Shopware ist kein Selbstzweck, sondern dahinter steht erfahrungsgemäß die erkennbare Absicht, die Umsätze in Ihrem Shop zu steigern und die Auffindbarkeit zu verbessern, auch mit dem Ziel, Ihren Shop als Marke bekannt zu machen.

Sicherlich ist Ihnen als Webseiten-Betreiber bereits bekannt, wie wichtig Suchmaschinen-Optimierung für den Erfolg Ihres Internet-Auftritts ist.

Nahezu identisch verhält es sich bei einem Shop-System. Hierbei gilt es jedoch die spezifischen Möglichkeiten und Besonderheiten des jeweiligen Systems zu berücksichtigen, um Ihren eigenen Online-Shop optimal auf die von Ihren Kunden eingegebenen Suchbegriffen auszurichten. Mit Showare SEO machen Sie es den Crawlern der relevanten Suchmaschinen so einfach wie möglich, Ihren Shop zu durchsuchen um somit eine optimale Indexierung zu gewährleisten.

Mit der Entscheidung für ein Shopware-Shopsystem sind Sie dabei schon einen guten und wichtigen Schritt gegangen. Dieses populäre Shop-System überzeugt durch einen sauber strukturierten Quellcode, was ein wichtiges Kriterium für die großen Suchmaschinen-Betreiber wie Google, Bing & Co ist. Denn alle Suchmaschinen bevorzugen Web- und Shop-Seiten, deren Quellcode sauber aufgebaut ist.

Die Shopware SEO Grundlagen

Nachfolgende Grundlagen sollten Sie beachten bei der richtigen Vorgehensweise Ihrer Shopware SEO Maßnahmen

1. Behalten Sie die Technik Ihres Shop-Systems im Auge.
Der Quelltext muss sauber strukturiert sein, um den Suchmaschinen eine optimale Indexierung Ihrer Shopseiten zu ermöglichen.

2. Überlegen Sie sich eine Strategie
Bevor Sie an Detailschritte gehen, machen Sie sich vorher Gedanken, wer genau nach Ihren Produkten sucht und mit welchen Suchbegriffen dies geschieht. Erstellen Sie sich danach einen detaillierten SEO-Maßnahmenkatalog, der exakt auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Möglichkeiten zugeschnitten ist.

3. Verwenden Sie hochwertigen Content
Ein mitentscheidender Erfolg für die Performance ihres Shops sind aussagekräftige, einzigartige Artikel- und Kategorietexte. Gehen Sie hier sehr sorgfältig vor und behalten Sie immer Ihre Zielgruppe im Auge und überlegen Sie, welche Informationen Ihre Kunden für wertvoll halten. Nur so wird ein gutes Ranking möglich sein.

4. Betreiben Sie Markenaufbau
Es gibt Millionen von gesichtslosen Shops im Internet. Oftmals sind für den Besucher kaum oder keine Unterschiede zu erkennen und er stellt sich dann meist die Frage, warum er gerade in dem Shop kaufen soll, der sich von anderen durch nichts unterscheidet. Gelingt es Ihnen aber, einen Brand aufzubauen, werden Sie es viel leichter haben, eine nachhaltige Sichtbarkeit und Einzigartigkeit Ihres Shops zu erreichen.

Faktoren der SEO-Maßnahmen für Shopware SEO

Bei der Shopware Optimierung für Ihren Shopware-Shop sind drei grundlegende Bestandteile zu beachten:

1. Shopware SEO Onpage-Optimierung

Unter Onpage-Optimierung versteht man alle Maßnahmen, die Sie direkt auf der Webseite Ihres Shopware-Shops durchführen können. Dies sind vor allem die grundlegenden SEO-Aspekte, die inhaltlichen sowie die technischen Merkmale.

2. Shopware SEO Offpage-Optimierung

Im Gegensatz zur Onpage-Optimierung zählen zu der Offpage-Optimierung alle die Maßnahmen, die außerhalb Ihres Shops stattfinden. Das betrifft zum Beispiel den Backlink-Aufbau, Branding, Social-Media Relevanz u.ä.

3. Shopware SEO Conversion Optimierung

Was ist für Google das wichtigste Kriterium für eine optimale Webseite? Es ist die Relevanz! Sobald ein User auf ein Suchergebnis bei Google klickt, misst die Suchmaschine, wie relevant dieses Suchergebnis für den User ist. Das ergibt sich zum einen durch die Verweildauer, die der User auf der gefundenen Seite verbringt und bei einem Online-Shop natürlich, ob der User dann auch in diesem Shop gekauft hat. Und dies wird auch erreicht durch eine strategisch durchdachte und langfristig angelegte Shopware SEO Optimierung.
Ein sehr wichtiger Punkt bei der Conversion Optimierung ist daher auch die Gestaltung des Checkout-Prozesses. Hier ist es besonders wichtig, dass der Käufer, sobald er sich für ein Produkt aus Ihrem Shop zum Kauf entschieden hat, durch keine Ablenkung mehr gestört werden darf, die ihn vom Klick auf den „Kaufen-Button“ abhält.

Ebenfalls empfehlenswert ist es, dem Käufer neben der gewohnten Bestellung durch vorherige Registrierung auch die Möglichkeit anzubieten, als Gast zu bestellen. Bei dieser Bestellvariante wird lediglich die Email-Adresse des Käufers sowie die Lieferadresse benötigt. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass es für einige Käufer zu aufwändig ist, zunächst ein Kundenkonto anzulegen um eine Bestellung zu platzieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um diese Käufer nicht zu verlieren.

Welche Plugins sinnvoll für Shopware SEO wichtig sind

Obwohl ein Shopware-System im Kern bereits SEO-tauglich ist, können Sie durch den gezielten Einsatz von den richtigen Plugins bei der Shopware Optimierung die Auffindbarkeit Ihres Shops in den relevanten Suchmaschinen noch deutlich verbessern.

Denn anhand der richtigen Plugins lassen sich sowohl die URLs, die Beschreibungen, etc. für Artikel, Kategorien als auch für Shop-Landingpages gezielt bearbeiten.

Hier eine Auswahl der aus unserer Sicht sinnvollsten Shopware SEO Plugins für Ihren Shopware-Shop:

1. SEO Professional
Dieses Shopware SEO Plugin für Shopware kann man mit gutem Recht als das Standard-Plugin für dieses Shop-System bezeichnen. Das Plugin zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass Sie damit nahezu alle technischen Merkmale unterschiedlicher Seitentypen anpassen können.

2. SEO Manager für Shopware 5
Das Shopware SEO Plugin „SEO Manager“ ist eines der populärsten SEO-Plugins für Shopware 5. Mithilfe dieses Werkzeugs können Sie komplette Onpage-Optimierung überwachen und optimieren. Somit haben Sie einen transparenten Überblick bis auf die Tiefe jeder Unterseite in Ihrem Shop.
Weiterhin bietet Ihnen dieses Plugin einen vollen Funktionsumfang, wie die Pflege von Meta-Informationen oder den SEO-Title. Mithilfe einer integrierten Vorlage-Funktion für Meta-Descriptions und Title-Tags können Sie diese automatisieren und verfügen somit über eine große Zeit- und -arbeitsersparnis bei umfangreichen Warensortimenten. Positiv ist noch der günstige Preis anzumerken, im Verhältnis zu dem gebotenen Leistungsumfang.

3. SEO für Einkaufswelten
Mit dem Shopware SEO Plugin „Einkaufswelten“ hat Shopware es möglich gemacht, aus Ihrem Shop ein digitales Schaufenster zu machen, um für Ihre Kunden emotionale Einkauferlebnisse zu erschaffen. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass diese Einkaufswelten von Hause aus nicht besonders SEO-tauglich sind. So fehlen z.B. in den Komponenten die wichtigen Title-Tags, welche für Suchmaschinen eine hohe Relevanz haben. Das ist auch der Grund, warum Einkaufswelten bei Shopware in SEO eine nur geringe Relevanz haben. Mit dem Shopware SEO Plugin „SEO für Einkaufswelten“ haben Sie nun erweiterte Möglichkeiten der SEO-Optimierung. Dazu gehören unter anderem Textelemente, Blogbeiträge, Hersteller- und Artikel-Slider sowie Kategorien-Teaser. Somit haben Sie mit diesem Plugin ein umfassendes Tool, um Ihre Einkaufswelten SEO-technisch deutlich zu verbessern.

Fazit

Mit dem Shopsystem von Shopware haben Sie eine gute Wahl getroffen. Shopware zeichnet sich als ein ausgereiftes und stabiles Shopsystem aus, dass sich im Markt bewährt hat. Wenn Sie zusätzlich mit einer gut durchdachten SEO-Strategie Shopware optimieren, werden Sie Ihre Shopverkäufe deutlich steigern und Ihre Umsätze vergrößern. Wir sind eine erfahrene Internet-Agentur und habe eine große Expertise in diesem Bereich. Sprechen Sie uns einfach an. Wir haben mit Sicherheit die passende Lösung für Ihr Shop-Projekt. Sie können uns hier per Mail kontaktieren oder über unser nachstehendes Kontaktformular.

Google MyBusiness: Einzugsgebiet bei Google Maps ändern

Neuerung bei Google Maps für Unternehmen mit mehreren Standorten

>> Wir müssen Dich darauf hinweisen, dass wir NICHT der Google-Support sind 😉

Die richtige Einstellung ist wichtig für die lokale Auffindbarkeit in Google Maps

Es kommt häufig vor, dass Google Änderungen an Produkten wie Maps oder My Business vornimmt und diese nicht groß und breit verkündet. So konnten wir es nun auch beim Einzugsgebiet des lokalen Eintrags feststellen. Es betrifft jene Unternehmen, die in ihrem Google Konto mehrere Standorte verwalten. Wird ein solcher Standort erstmalig erstellt, muss ausgewählt werden, ob es sich um ein lokales Unternehmen handelt, das für Besucher vor Ort erreichbar ist und auch, ob es seine Kunden in einem bestimmten Gebiet bedient. Übernimmt man den Eintrag seines Unternehmens, nachdem die Verwaltung beispielsweise zuvor in der Hand eines ehemaligen Mitarbeiters war und sich zuletzt nicht darum gekümmert wurde, gilt es das Konto und die damit verbundenen Einstellungen zu überprüfen und zu hinterfragen.

Wie du dich bei Google My Business anmeldest und auf deine Unternehmensstandorte und die dazugehörigen Profile zugreifen kannst, erfährst du in unserem umfangreichen E-Book „Leitfaden zur Erstellung von Unternehmensprofilen“.

Nach der Anmeldung erhältst du zunächst eine Übersicht deiner Standorte:

MyBusiness-Einzugsgebiet-ändern-1

Da diese Listen-Ansicht für mich persönlich am übersichtlichsten war, war sie bis zuletzt standardmäßig immer so eingestellt. Es gibt neben der Listen-Ansicht außerdem die Möglichkeit, „Kachelansicht“ oder „Kartenansicht“ auszuwählen. Die 3 Varianten sind auf dem Screenshot eingekreist und mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Hier sehen wir die folgende Ansicht, wenn wir in der ersten Übersicht unserer Listen-Ansicht in einen Bereich der Zeile des jeweiligen Unternehmensstandorts geklickt haben:

GoogleMyBusiness-Einzugsgebiet-ändern

Nun kann mit einem Klick auf den Stift (Kennzeichnung mit rotem Kreis und Pfeil) Adresse und Einzugsgebiet geändert werden – zumindest war beides bis vor kurzem der Fall. Die darauffolgende Ansicht sieht allerdings so aus:

MyBusiness-Einzugsgebiet-3

Zu sehen ist zwar die Adresse, welche auch geändert werden kann, jedoch ist hier vom Einzugsgebiet keine Spur mehr… Wir gehen zurück zur ersten Ansicht:

GoogleMyBusiness-Einzugsgebiet-ändern-4

Nun wählen wir aber die im Screenshot erkennbare „Kachelansicht“ aus. Wir gelangen zunächst zur folgenden Ansicht:

GoogleMyBusiness-Einzugsgebiet-ändern-5

Mit einem Klick auf den markierten Button gelangen wir wieder zur Profil-Übersicht mit den entsprechenden Bearbeitungsmöglichkeiten:

GoogleMyBusiness-Einzugsgebiet-ändern

Ein weiterer Kick auf den hier im Bild erneut markierten Stift und wir gelangen wieder zur Ansicht mit der Adresse – mit einem Unterschied zur vorherigen Ansicht (Bild 3):

MyBusiness-Einzugsgebiet-ändern

Nun tauchen zum einen auf der Karte ein markiertes Einzugsgebiet auf und zum anderen die Einstellungsmöglichkeiten:

Einzig über die „Kachelansicht“ ist diese Einstellung zu finden und schließlich zu ändern, da die „Listen-Ansicht“ und die „Kartenansicht“ nur noch zur reinen Anzeige der Adresse führen. Gewusst wie also – Google möchte scheinbar nur noch diesen Weg zugänglich machen. Kein Problem, solange man es weiß. Mit diesem weiteren Blog-Beitrag aus unserer Reihe von Google My Business Themen greifen wir eine aktuelle Thematik auf, die uns selbst beschäftigt und verwundert hat.

SEO Day 2017 Recap

Spannendes Auswärtsspiel: Meine erste Teilnahme am SEO Day…

Einleitung
Vorträge, Gespräche und Neues aus der Branche
Marcus Tober – searchmetrics.com:
Johannes Beus – Sistrix:
Julian Dziki – Seokratie:
Rene Dhemant – selbstständiger Consultant:
Was war sonst los?
Meine Learnings – sinnvolle Tools

Einleitung

Als gebürtiger Leverkusener habe ich nicht gedacht, dass ich im Kölner Rhein Energie Stadion noch mal was lernen würde. So geschehen auf dem diesjährigen SEO Day. Ich hatte das Glück, die Karte von meinem Chef Bastian übernehmen zu können, der für unsere Agentur in den vergangenen Jahren vor Ort war. Einige Tage vor der Veranstaltung habe ich mir aus dem Timetable Vorträge herausgesucht, die ich mir gerne anhören würde – der Plan für den Tag stand also. Ich hatte zwar die Recaps von Bastian gelesen, selber vor Ort zu sein, war dann doch was Anderes. Gespannt und neugierig fuhr ich also auf die andere Rheinseite, ohne hundertprozentig zu wissen, was mich dort so erwarten wird.

SEO Day 2017

Vorträge, Gespräche und Neues aus der Branche

Vor Ort angekommen, habe ich Raum 2 aufgesucht, hier standen für mich die meisten Vorträge auf dem Programm. Noch ein Kaffee mit Blick auf den Rasen des Stadions und los ging es. Vorweg: Alle Redner, deren Präsentationen ich an diesem Tag lauschen durfte wussten wovon sie da geredet haben. Nicht nur das: Ich habe es zuvor nicht erlebt, dass jemand so viel wertvollen Input in eine 30-minütige Präsentation packt und trotz rekordverdächtiger Redegeschwindigkeit verständlich rüberbringt, worauf es ankommt und was ihm wichtig ist. Präsentieren und reden konnten sie also alle schon mal, doch worum ging es bei den Vorträgen? Im Folgenden erfahrt ihr mehr über meine Favoriten und worum es dabei ging.

Marcus Tober – searchmetrics.com: Unterschiede beim SEO auf Mobile, Desktop & anderen Geräten

Dass es bei den verschiedenen Endgeräten Unterschiede gibt, was die Ergebnisse für Suchanfragen angeht, stellte Marcus am Anfang schon klar. Für die Absicht dahinter sollte dies jedoch nur eingeschränkt gelten. Es folgten Statistiken, die seine Worte belegen und diverse Aspekte der mobilen Suche genauer beleuchten sollten. Gelungen, kann ich nur sagen. Dass die Suchanfragen über mobile Endgeräte inzwischen mehr als die Hälfte aller Suchanfragen ausmacht, ist ein Trend der zwar wenig überraschend ist, aber auf jeden Fall im Auge behalten werden sollte. Ebenso müssen noch weitere Erfahrungen gesammelt werden, da sich die Ergebnisse für Suchanfragen Geräte-Abhängig mehr und mehr unterscheiden. „Mobile First“ hat sich Google auf die Fahnen geschrieben. Dies bedeutet, dass Google zukünftig die mobilen Seiten bevorzugt, also zuerst die mobile Version einer Website prüft und erst dann die Desktop-Variante. Das wurde auch in der Fragerunde mit John Müller, der aus dem Hause Google angereist war und nach eigener Aussage hauptberuflich inzwischen fast nur noch Fragen beantwortet, bestätigt. Diese verschobenen Prioritäten gilt es für zukünftige SEO-Aktivitäten zu berücksichtigen.

So auch die Tatsache, dass „Voice-Search“ immer mehr genutzt wird und Smartphones hierbei den Hauptanteil ausmachen. Dazu hat Johannes Beus von Sistrix zu einem späteren Zeitpunkt des Tages spannende Google-Surveys präsentiert, die er zuvor selbst durchführen lassen hatte. Dazu später mehr… Es zeigt jedenfalls, dass dieser Bereich zwar immer mehr genutzt wird, aber durchaus noch ausbaufähig ist. Einen Unterschied von der Sprach-Suche auf dem Smartphone zur „gewöhnlichen“ Desktop-Suche besteht ebenso, wie das anschließende Ergebnis. Zwar muss ich als Suchender bei beiden Varianten scrollen und sehe mit ca. 9 auch fast identisch viele organische Ergebnisse, jedoch liest mir der Sprach-Assistent nur ein Suchergebnis vor, während ich es bei der Desktop-Suche selbst in der Hand habe, auf welches Ergebnis ich klicke.

Zum Ende der ersten Präsentation des Tages durfte ich erfahren, dass der Sprachassistent von Google bei einem Test nur etwas mehr als ein Drittel aller Fragen richtig beantwortet hat, wohingegen die „Home-Assistenten“, wie beispielsweise Alexa von Amazon, noch unter einem Drittel lagen. Soviel also zur Ausbaufähigkeit dieses – für die Zukunft mit Sicherheit wichtigen – Bereichs.

Johannes Beus – Sistrix: Statistiken über die Meinung der breiten Bevölkerung über Google und deren Nutzerverhalten

Die bereits kurz erwähnten, von Johannes durchgeführten Umfragen wurden via „Google Survey“ an Nutzer übermittelt, die beispielsweise Fragen beantworten mussten, bevor sie bei YouTube ein Video sehen konnten. Erkenntnisse daraus waren beispielsweise, dass Google nahezu positiv wahrgenommen und die Google-Suche im Allgemeinen das meistgenutzte Produkt des Konzerns ist. In der Altersgruppe von 18-24 stellt sich dies etwas anders dar, da YouTube hier die Spitzenposition innehat. Eine für SEO wichtige Information, da die Videoplattform inzwischen den Status einer Suchmaschine erreicht hat und die dortige Auffindbarkeit aufgrund der hohen Nutzerzahlen in besagter Altersgruppe für viele Unternehmen besonders wichtigmacht. Spannend sind auch die Werte zur Nutzung von Sprachassistenten und die Auskunft der Nutzer zu deren Bereitschaft auf eine mögliche Verzichtbarkeit der Produkte bzw. Leistungen. Die Frage, wonach die Befragten entscheiden, welches Suchergebnis sie anklicken brachte für mich insofern eine Überraschung hervor, dass „Text“ mit Abstand die meistgenutzte Antwort war (37 %) vor „Position“ (12 %). Dort zu überzeugen indem ansprechende Meta-Tags genutzt werden, ist also weiterhin sehr wichtig.

Julian Dziki – Seokratie: Kniffe im Online Marketing zur Umsatzsteigerung

Für den Vortrag von Julian habe ich mich entschieden, da ich ein begeisterter Leser seiner Blogartikel – insbesondere über Storytelling – bin und ich mir sicher war, von ihm noch einiges lernen zu können. Dem war dann auch so zu meiner Freude. Sein „Steckenpferd“ Storytelling wurde dann auch Thema des Vortrags. Für mich war es lehrreich, es von ihm selbst zu hören – „Erzähle die Heldenreise deiner Kunden“. Seine Ansätze kann ich als Inspiration für meine Texte nutzen. Die von Julian präsentierte Auswertung zu Qualiitätssiegeln fand ich aufgrund der Statistiken ebenfalls interessant. So genießen in Deutschland beispielsweise „TÜV Süd“, „TÜV Saarland“ und „TrustedShops“ am meisten Vertrauen bei den Nutzern. Insgesamt war sein Vortrag sehr vielfältig, da er ja verschiedene Kniffe vorstellen wollte. In der kurzen Zeit ist es ihm auf sehr ansprechende Weise gelungen – mich hat er jedenfalls an den Stuhl gefesselt.

Rene Dhemant – selbstständiger Consultant: „Schönere Google Rankings durch herausragende Inhalte“

Zu seinem Vortrag wollte ich allein schon wegen des angeschlagenen Themas. Meine Aufmerksamkeit und Neugier hatte er durch „schönere Google Rankings“. Warum hat er nicht einfach „bessere“ geschrieben? Jeder will doch schließlich möglichst weit vorne in Google gelistet werden. Er hatte meine Neugier also schon mit dem Thema geweckt und ich wurde inhaltlich nicht enttäuscht. Auch sein Auftritt war für mein Empfinden extrem sympathisch, locker und zugleich fachlich kompetent. Der Mann wusste wovon er da spricht. Für das Thema Schreiben bzw. Texte habe ich mich schon immer begeistert und interessiert. So habe ich also seine Tipps aufgesaugt und ihn nach dem SEO-Day direkt nach der Präsentation gefragt. Seine darin vorgetragenen Beispiele machten anschaulich deutlich, wie schnell und einfach eine Seite bzw. ein Text verbessert werden kann, damit er für Google attraktiver ist. Dass reine SEO-Texte von gestern sind und ein Jeder für den Menschen und nicht für Google schreiben sollte ist eine wichtige Erkenntnis für meine Zukunft. Findet der Nutzer eine Seite gut, sieht das auch Google positiv. Für mich machte sein Vortrag besonders gut und hilfreich, dass er ein Kunden-Beispiel aus der Praxis vorgestellt und an jeder Stelle Tools vorgestellt hat, die für die einzelnen Schritte hilfreich sein können. Dass er außerdem einen Auszug seiner 23 Fragen vorgestellt hat, die sich ein Jeder, der Texte erstellt, stellen und beantworten sollte hat mir ebenfalls geholfen, um meine geschriebenen wie neuen Texte dahingehend überprüfen und nachhaltig verbessern zu können.

SEO Day 2017 - Rene Dhemant

Was war sonst los?

Als sehr guten Redner, der seine Zuhörer packen und gleichzeitig mit Fachwissen glänzen kann, habe ich Jens Fauldraht wahrgenommen. Die von ihm vorgestellten Mikroprozesse bezogen sich vor allem auf größere Unternehmen und Konzerne, bei denen eine Absprache mit anderen Abteilungen – wie beispielsweise der IT – von Nöten sind. Im Gesamtprozess nicht die kleinen Schritte und wichtigen Bestandteile aus den Augen zu verlieren wurde in seinem Vortrag jedenfalls noch mal deutlich. Alles stand unter dem Motto „Optimierung von Arbeitsprozessen mit dem Zweck der Zeitersparnis“. Der rote Faden war klar erkennbar und Beispiele aus dem Alltag verdeutlichten die Thematik noch besser.

Justin Keirath und Dennis Oderwald berichteten von ihrer Begleitung der Startups aus der „Höhle der Löwen“. Ich fand es ziemlich spannend, mal solche Insights zu erhalten und Informationen zu den Zugriffszahlen einer Startup-Website zu sehen, während der einzelnen Phasen einer Vorstellung im TV. Dass vor dem TV-Auftritt Server-Tests gemacht wurden für etwa 100.000 Besucher, die eine entsprechende innerhalb von 5 Minuten besuchen und anschließend 120.000 Besucher gleichzeitig auf eben selbiger Seite waren zeigte mir, welche Marketingkraft diese Plattform mit sich bringt.

Es gab ein leckeres, ausgiebiges Mittagsessen, freundlich-fleißiges Personal vor Ort und anregende Gespräche in den Pausen. Alles in Allem ein top-organisiertes Event, das ich gerne im kommenden Jahr wieder besuchen würde. Hoffentlich schaffe ich es dann auch auf die anschließende Party – dieses Jahr war es mir aufgrund privater Vorhaben leider nicht vergönnt.

Meine Learnings – Tools zur Findung neuer Suchbegriffe und relevanter Inhalte für Themen-Texte:

Andere Recaps:

Bildquelle: https://www.facebook.com/seoday.de/

Google-Bewertungen – Fragen & Antworten

>> Wir müssen Dich darauf hinweisen, dass wir NICHT der Google-Support sind 😉

Einleitung

Bewertungen und Empfehlungen gehören zu den wichtigsten Marketing-Instrumenten für Unternehmer und Unternehmen – so auch Google Bewertungen. Diese hast du sicher auch schon einmal wahrgenommen – beispielsweise, wenn du in der Google-Suche ein bestimmtes Hotel oder Restaurant eingegeben haben. Je nach Suchbegriff siehst du in der Google-Suche bis zu 3 Unternehmenseinträge. Die Bewertungen bei Google werden mit Sternen dargestellt. 5 Sterne stellen hierbei die bestmögliche Bewertung dar, 1 Stern die schlechteste. Hat ein Unternehmen bei Google bereits gute Bewertungen sammeln können, fällt es gegenüber der sternenlosen Konkurrenz auf.

1. Warum sind Google Bewertungen so wichtig?

Wenn du einen Arzt, ein Hotel, eine Agentur für Online Marketing oder auch einen Anwalt für einen bestimmten Fachbereich suchst, fragst du sicher auch zuerst Freunde und Bekannte. Diese Empfehlungen sind für Unternehmen Gold wert und kostenlose Werbung – so auch Bewertungen bei Google. Deutschlands meistgenutzte Suchmaschine ist für viele Internetnutzer die erste Anlaufstelle, um unter anderem die oben genannten Unternehmen zu finden und diesbezüglich zu recherchieren. Wenn du die Aufmerksamkeit des Nutzers direkt in der Google-Suche auf dein Unternehmen lenken kannst, ist der erste Schritt für einen Kontakt getan – positive Bewertungen fallen hier nicht nur auf, sie wecken Vertrauen und bleiben auch in Erinnerung. Dass Bewertungen und Empfehlungen ein Entscheidungskriterium darstellen, ist durch Studien belegt.

2. Wie erhalte ich Google Bewertungen?

Wenn du bei Google Bewertungen erhalten möchtest, solltest du die folgenden Schritte befolgen, um Kunden aktiv darum zu bitten. Grundsätzlich ist es jedoch nur Personen mit einem Google-Konto möglich, Bewertungen abzugeben.

Bewertungen bei Google erhalten

Tipp: Schaffe einen Anreiz für den Kunden, dein Unternehmen zu bewerten. Dies könnte beispielsweise der Erhalt eines kostenlosen E-Books oder eine weitere Produktprobe sein.

 

Wie du ein Google Konto erstellen kannst bzw. einen Google Account...

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Bevor du die verschiedenen Dienste von Google nutzen kannst, musst du zunächst ein Google Konto erstellen. Vorrausetzung ist ein solcher Google Account beispielsweise, wenn du für dein Unternehmen einen Google Maps Eintrag anlegen möchtest, damit Besucher und Kunden es dort finden. Auch für einen eigenen YouTube Kanal oder für den Dienst Google Analytics müsstest du zunächst ein Google Konto erstellen.

Um ein Konto bei Google zu erstellen, kannst du einfach hier klicken.

An dieser Stelle musst du einige Informationen über dich angeben. Du kannst auch wählen, ob du eine Googlemail-Adresse erhalten möchtest (…@gmail.com) oder dein neues Konto mit einer bestehenden E-Mail-Adresse erstellen möchtest (z.B.  vorname.nachname@firmennamexyz.de).

Google Konto erstellen

Nach der Erstellung des Google-Kontos kannst du dich jederzeit bei Google anmelden und auf alle Dienste zugreifen. Wie du dich genau bei Google anmelden kannst, erläutern wir ausführlich in einem anderen Blogartikel – für weitere Infos kannst du einfach auf den Link klicken. Alle Details und die genauen Schritte findest du in unserem E-Book.

Eine zusätzliche Option ist ein Google Unternehmenskonto. Dies ist interessant für dich und dein Unternehmen, wenn mehreren Nutzern die Verwaltung eines Unternehmensstandorts gestattet werden soll. Alle Details dazu findest du in unserem Blogartikel „Fragen & Antworten zu Google My Business“.

„Fragen & Antworten zu Google My Business“

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Was ist eigentlich Google My Business? Diese und andere Fragen beschäftigen viele Internet-Nutzer, die sich in der meistgenutzten Suchmaschine Deutschlands bewegen. Insbesondere dann, wenn sie im Bereich Online-Marketing tätig sind und ein Unternehmen im World Wide Web (re)präsentieren möchten.

Vielleicht hast du dich ja auch schon mal gefragt, wie du dich oder dein Unternehmen bei Google Plus anmeldest, wie das genau mit My Business zusammenhängt, oder wie du für dein Unternehmen einen Google Maps Eintrag erreichen kannst.

In unserem E-Book „Google My Business | Leitfaden zur Erstellung von (lokalen) Unternehmensprofilen“ geben wir euch ausführliche Tipps dazu und erläutern den Weg von einer Google-Konto-Erstellung bis zum fertigen Unternehmensprofil bei Google Maps. An dieser Stelle erhaltet ihr einen Überblick über verschiedene Fragen und Antworten, die mit der Thematik des E-Books zusammenhängen:

1.     Wie kann ich mich bei Google anmelden?

Der Weg zum Google-Konto ist nicht schwer. Wenn du dich bei Google anmelden und auf dein Konto zugreifen willst, rufst du einfach die Startseite von Google auf. Oben rechts findet sich ein Button „Anmelden“, den du anklicken kannst, um zum nächsten Schritt zu gelangen. Angenommen, du hast eine Idee, mit welcher E-Mail-Adresse du in der Vergangenheit ein Konto angelegt haben könntest. In diesem Fall kannst du diese Adresse eingeben und auf „Passwort vergessen“ klicken. Anschließend erhältst du an die entsprechende E-Mail-Adresse einen Link mit dem du das Passwort zurücksetzen und schließlich wieder auf dein Google-Konto zugreifen kannst.

Um sich bei Google anzumelden und die Dienste, wie z.B. Youtube, Google+ oder Gmail nutzen zu können, musst du zunächst ein Google Konto erstellen. Dies ist beispielsweise auch die Basis dafür, dass du ein Google-Unternehmenskonto einrichten kannst – mehr dazu unter Punkt 2c.

Google My Business

2.    Was ist Google My Business?

Unter Google My Business werden verschiedene Dienste von Google zusammengefasst, sodass Nutzer ganz einfach eine Art Übersichtsplattform (Dashboard) aufrufen und direkt von dort auf die verschiedenen Dienste zugreifen können. Dazu gehören beispielsweise Youtube, Google+, Bewertungen (die auch in Google Maps sichtbar sind) sowie Google Analytics. Wenn du hier in Google My Business Informationen über das Unternehmen änderst, wird dies automatisch allen Google Diensten angepasst. Inzwischen habst du dort sogar die kostenfreie Möglichkeit, eine – für Mobilgeräte optimierte – Website zu erstellen. Wobei die Möglichkeiten hierbei begrenzt sind und nur als „Einsteiger-bzw. Übergangsvariante“ dienen sollte.

Neben dem einfachen Zugriff auf die verschiedenen Google-Dienste ist die Interaktionsmöglichkeit mit (potentiellen) Kunden ein großer Vorteil. Zusätzlich zu den Bewertungen, die du für dein Unternehmen erhalten und beantworten kannst, gibt es die Möglichkeit Beiträge bzw. Posts zu veröffentlichen, die direkt in der Google-Suche unterhalb des Maps-Eintrags zu sehen sind. Aktuelle Angebote oder Veranstaltungen können somit einfach, kostenlos und prominent beworben werden. Ein weiterer Vorteil von Google My Business ist, dass du dir Statistiken anschauen kannst, um zu erfahren, wie oft dein Unternehmen in Google gesucht, angezeigt oder von dort aus angerufen wurde und beispielsweise auch, wie die Fotoaufrufe deines Unternehmens im Vergleich zur Konkurrenz dastehen.

Google My Business Startseite

a)   Fallen für Google My Business Kosten an?

Der Dienst Google My Business ist kostenlos – dazu gehört natürlich auch der Unternehmenseintrag bei Google Maps und alle mit Google My Business zusammenhängenden Dienste. Natürlich versucht Google auch hier seine kostenpflichtigen Produkte an den Mann / an die Frau zu bringen. Die über das Navigationsmenü erreichbare Möglichkeit „AdWords-Express“ soll Kunden den Einstieg in den Anzeigendienst von Google erleichtern, um erste Erfahrungen mit dem kostenpflichtigen Produkt zu sammeln. Wir raten grundsätzlich vom Produkt AdWords-Express ab, da die Einstellungsmöglichkeiten hinsichtlich deiner Keywords und der Optionen eher begrenzt sind. Eine erfahrene Agentur zu beauftragen, ist für dich und dein Unternehmen zielführender, da alle Gegebenheiten berücksichtigt werden und die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten hinreichend bekannt sind. Das Unternehmensziel, die Umsätze mit einem zusätzlichen Vertriebsweg zu erhöhen, sollte schließlich immer im Fokus sein.

Da für Google My Business keine Kosten anfallen, ist es eine unabdingbare Plattform für Unternehmen, um die eigene Präsenz in Deutschlands meistgenutzter Suchmaschine verwalten, optimieren und unter Kontrolle haben zu können.

b)   Wie lege ich für mein Unternehmen einen Google My Business Eintrag an?

oder

Wie kann ich mein Unternehmen bei Google My Business anmelden?

Der Weg zum Google My Business Eintrag ist für Unternehmen weder schwer noch lang. Ausführlich erläutern wir dir die Schritte in unserem Leitfaden für Google My Business. An dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung:

  1. Voraussetzung ist, dass du ein Google-Konto hast und dich dort anmelden kannst. Dazu mehr unter Punkt 1.
  2. In Google Maps prüfst du, ob es dort für dein Unternehmen einen Eintrag gibt. Tipp: Durch die Eingabe des Namens deines Unternehmens (ggf. inkl. Standort) in die Google-Suche erfährst du ob es ein bestätigtes oder unbestätigtes Profil bzw. einen Eintrag gibt.
  3. In beiden Fällen kannst du beantragen, dass du den Zugriff auf den Eintrag erhältst
  4. Nachdem nun klar ist, dass du mit den vorliegenden Zugangsdaten auf das Google-Konto zugreifen kannst und eine Berechtigung zur Verwaltung des lokalen Eintrags hast, rufst du die Anmelde-Seite von Google My Business auf.
  5. Hier siehst du ggf. mehrere Standorte, die du mit ein- und demselben Konto verwalten kannst. Wenn du als Unternehmen mehreren Personen Zugriff gewähren möchtest (beispielsweise mehreren Mitarbeitern und einer Agentur), empfiehlt sich ein Google Unternehmenskonto – Details dazu hier:

c)    Was ist ein Google Unternehmenskonto

Es handelt sich bei einem Google Unternehmenskonto schlichtweg um ein Konto für Unternehmen, die mehreren Personen gestatten möchten, das Unternehmen zu verwalten. Diese können dann (je nach Rechten) beispielsweise Öffnungszeiten ändern, Bewertungen beantworten, Statistiken herunterladen oder neue Fotos hinzufügen. Bei den Rechten im Google Unternehmenskonto wird unterschieden zwischen „primärer Inhaber“, „Inhaber“, „Administrator“ und „Kommunikations-Administrator“. Es ist auch möglich, einen komplett neuen Standort hinzuzufügen, wenn dein Unternehmen beispielsweise eine neue Zweigstelle eröffnet hat. Solltest du via Google AdWords für verschiedene Standorte Anzeigen schalten wollen, ist ein Google Unternehmenskonto ebenfalls die richtige Wahl.

d)   Wie gelange ich zum Google My Business Login?

Um sich bei Google My Business anzumelden bzw. den Google My Business Login zu erreichen, klickst du einfach hier. Wenn du dich zuvor bereits im Google Konto angemeldet hast, klickst du dort einmal auf „Anmelden“ und schon erreichst du das Dashboard bzw. die Standortverwaltung von Google My Business.

e)   Welcher Zusammenhang besteht zwischen Google Maps & My Business?

Der Zusammenhang zwischen Google Maps & My Business ist einfach: Ohne einen eigenen My Business Zugriff kannst du jene Informationen über dein Unternehmen, die in der lokalen Google Suche und in Google Maps angezeigt werden, nicht beeinflussen oder bearbeiten. Den eigenen Eintrag in Google Maps über My Business zu verwalten ist aufgrund der einfachen Nutzung und der praktischen Möglichkeiten dort absolut empfehlenswert. Dort präsent zu sein ist für Unternehmen unabdingbar. Agenturen – wie beispielsweise Sensational Marketing – unterstützen ihre Kunden dabei, Zugriff auf das lokale Profil zu erhalten, es bestmöglich zu (re)präsentieren und durch Optimierungen möglichst gut in Google Maps zu positionieren. Pro Suchbegriff werden inzwischen nur noch bis zu 3 lokale Ergebnisse angezeigt, wenn man diesen direkt in die Google-Suche eingegeben hat.

f)    Wie erhalte ich einen Google Maps Eintrag, einen Google Firmeneintrag oder -> Wie kann ich mein Unternehmen bei Google eintragen?

Einen Google Maps Eintrag erhältst du für dein Unternehmen, indem du zunächst ein Google-Konto anlegst. Anschließend prüfst du, ob es in Google Maps einen Eintrag für dein Unternehmen gibt. Die genaue Anleitung, wie du einen Google Firmeneintrag anlegst, um dein Unternehmen in Google Maps via My Business zu repräsentieren, findest du unter Punkt 2 b).

g)   Wie funktioniert das mit dem Google Bestätigungscode und was ist „Google Verify My Business?

Um zu bestätigen, dass ein Unternehmensstandort auch tatsächlich von jemandem beansprucht wird, der dazu berechtigt ist, gibt es „Google Verify My Business“. Damit verifizierst du gegenüber Google, dass Sie berechtigt sind, ein Unternehmen zu verwalten. Nachdem du in der Google Suche den Unternehmensnamen (ggf. inkl. Standort) eingegeben und schließlich auf der rechten Seite den lokalen Eintrag angezeigt bekommen hast, erhältst du dort auch die Information, ob dieser Standort bereits bestätigt / verifiziert wurde, oder nicht. In letzterem Fall steht dort „Als Inhaber eintragen“. Mit einem Klick darauf startest du den Prozess „Google Verify My Business“. In diesem Rahmen kommst du an eine Stelle, in denen dir mitgeteilt wird, dass ein Google-Bestätigungscode an die aktuelle, in Google Maps sichtbare, Adresse geschickt wird. Dann erhältst du eine Karte im Briefumschlag – in der Regel innerhalb von 4-5 Tagen. Durch die Eingabe des darin enthaltenen Codes im von dir beanspruchten Standort bei Google My Business erhältst du den Zugriff. Alle Änderungen die du nun durchführst, werden öffentlich sichtbar sein.

Sollte bei deiner Suche in Google Maps kein Unternehmensprofil, oder ein Eintrag angezeigt werden, dessen Standort nicht mehr existiert, empfehlen wir, einen neuen Standort anzulegen – mehr dazu unter Punkt 2 b). Ist letzteres der Fall, kannst du außerdem an Google kommunizieren, dass der Standort geschlossen ist – dies wird dann in der Suche & in Maps entsprechend angezeigt.

3.    Was ist Google+?

Vielleicht hast du es sich auch schon mal gefragt: Was ist Google+ und was bringt es mir? Der ursprüngliche Plan des Konzerns war es, mit Google+ ein soziales Netzwerk zu kreieren, dass dem Branchenriesen Facebook Konkurrenz macht und diesen Markt entsprechend angreift. Vor knapp über einem Jahr hat man diesen Plan ad acta gelegt und die Erreichbarkeit und die „Prominenz“ des Netzwerks eingestampft bzw. reduziert. Es ist nicht lange her, da konnte man aus einem Google Maps-Eintrag heraus „zum Google+ Unternehmensprofil“ anklicken und erreichte direkt die entsprechende Präsenz. Wir gehen in unserem E-Book etwas ausführlicher auf Google+ und die Zusammenhänge zu anderen Google-Diensten ein.

Hier ein kleiner Überblick und Fakten zu Google Plus:

  1. Ein Google Plus Konto gibt es zunächst für Privatpersonen – dies ist jedenfalls die Basis, um die möglichen Profile für Unternehmen anzulegen.
  2. Es gibt Markenprofile für Unternehmen, Profile für Unternehmen, die vor Ort von ihren Kunden aufgesucht werden können (z.B. Hotels, Geschäfte, Restaurants) und lokale Unternehmensprofile mit Einzugsgebiet, wobei wiederrum die Unternehmen ihre Kunden an deren Standort bedienen (z.B. Lieferdienste, Handwerker und andere Dienstleister). Die beiden letztgenannten Varianten lassen sich kombinieren. Ein Glaser beispielsweise, der ein Geschäft mit Produkten führt aber bei seinen Kunden vor Ort auch Duschwände montiert, Türen einsetzt oder Spiegel ersetzt, kann also beide Möglichkeiten aktivieren.

Google My Business_Unternehmensprofile

  1. In allen Fällen können und solltest du deinen Auftritt für Google+ aktivieren – so sind Sie als Person dort auffindbar aber auch das Unternehmen als Marke und in Form einer lokalen Präsenz. Es ergibt sich hierbei eine weitere Interaktionsmöglichkeit mit (potentiellen) Kunden.
  2. Eine Verknüpfung zwischen Google My Business und Google+ ist zu empfehlen, da alle Änderungen, die du bei My Business umsetzt, für Google Plus und andere Dienste übernommen werden.

a)     Wie kann ich mich bei Google Plus anmelden und dort ein eigenes Konto erstellen?

Grundsätzlich kannst du dich immer direkt über diesen Link bei Google Plus anmelden. Sobald du bei Google ein Konto erstellt hast und erstmalig auf das Netzwerk Google Plus zugreifen möchtest, wirst du von Google darauf hingewiesen, dass dein Profil bzw. deine persönlichen Informationen dort freigegeben bzw. aktiviert werden müssen. Dies kannst du jederzeit in den Einstellungen ändern. Wenn du schon ein Unternehmensprofil bei My Business hast und dann zu Google Plus navigierst, wirst du ebenfalls gefragt, ob du dieses Unternehmensprofil in Google+ aktivieren möchtest.

4.   Was ist ein Google Places Eintrag?

Vor einigen Jahren, als es Google My Business noch nicht gab, nannte Google den gesamten Bereich zur Eintragung von lokalen Unternehmen in die Google-Suche und in Google Maps noch „Google Places“. Einen Google Places Eintrag gibt es als solchen also nicht mehr, da Google diese Sparte umbenannt hat.

Neuigkeiten bei Google My Business

Neuigkeiten bei Google My Business

>> Wir müssen Dich darauf hinweisen, dass wir NICHT der Google-Support sind 😉

Kostenlose Werbung - Beiträge werden direkt in der Google-Suche angezeigt

Hintergrund: Dass man als Unternehmen – so wie auch als Privatperson - in Googles hauseigenem Netzwerk (Google+) Beiträge bzw. Posts veröffentlichen kann, um auf diesem Weg mit der eigenen Zielgruppe zu kommunizieren, ist nichts Neues. Die Tatsache, dass eben dieses Netzwerk nicht den von Google erhofften Erfolg erbracht hat, nämlich eine ernstzunehmende Konkurrenz von Facebook zu werden, hat den Konzern offensichtlich dazu veranlasst, den eigenen Netzwerk-Dienst mehr und mehr in den Hintergrund zu rücken. Die öffentliche Erreichbarkeit eines Google+ Unternehmensprofils, beispielsweise via Google Maps, ist längst nicht mehr so einfach, wie sie es noch vor ca. einem Jahr war.

Mit der Plattform „Google My Business“ hat Deutschlands meistgenutzte Suchmaschine seinen Nutzern schließlich eine neue Plattform präsentiert. Darin wird eine Verknüpfung verschiedener Dienste ermöglicht, sodass man beispielsweise direkt auf YouTube, Google Analytics und auch das Netzwerk Google+ zugreifen kann. Schließlich braucht man als Unternehmen dort ein Profil, um im lokalen Bereich der Google-Suche (Google Maps) zu erscheinen. Mit einer Neuerung, möchte Google seinen Dienst scheinbar attraktiver für Unternehmen machen. Dies geht sogar so weit, dass Google Ihnen und Ihrem Unternehmen kostenlose Werbung ermöglicht. Dies ist besonders erstaunlich, da der hauseigene „Anzeigendienst“ – Google AdWords – darunter leiden könnte. Wie Sie die neuen Möglichkeiten für sich und das eigene Unternehmen nutzen können, erläutern wir Ihnen hier in der Schritt für Schritt-Anleitung:

Beiträge in Google My Business posten und damit in der Google-Suche / in Google Maps erscheinen

Anleitung:

  1. Melden Sie sich in Google My Business via https://www.google.de/intl/de/business/ an und klicken Sie auf den Button „Anmelden“ oben rechts. Nun folgt die Eingabe der Zugangsdaten.
  2. Wenn Sie nur ein Unternehmensprofil in Ihrem Google-Konto verwalten, ist der Weg zur My Business-Startseite recht einfach. Sie gehen auf der Startseite von Google oben rechts auf „Anmelden“ , geben die unter Punkt 1. genannte URL ein, klicken erneut auf „Anmelden“. Jetzt gelangen Sie direkt zur Startseite von Google My Business.Haben Sie innerhalb Ihres Google-Kontos mehrere Standort-Profile, gibt es nach der Anmeldung in My Business einen Zwischenschritt: Sie müssen einen der Standorte anklicken, um schließlich auch auf das Dashboard bzw. die Startseite von My Business zu gelangen. Hier sehen Sie eine Ansicht einer solchen Startseite.

    Info:
    Google bewirbt die neue Möglichkeit, Beiträge in My Business zu posten, relativ prominent, direkt auf der Startseite in Ihrer Übersicht. Alternativ können Sie links im Navigationsmenü „Beiträge“ auswählen.

    Google-my-business-Werbung-Anleitung

    Google-my-business-Werbung Anleitung

  3. Wählen Sie eine der beiden Varianten – Sie gelangen zur identischen, nachfolgenden Ansicht, um einen Beitrag zu posten. Klicken Sie nun einfach in den Bereich „Beitrag verfassen“.Google-my-business-Werbung Anleitung
  4. Sie sehen jetzt die Standard-Ansicht eines Beitrags-Postings. Hier gibt es verschiedene Zusatzoptionen, die wir in den nachfolgenden Schritten erläutern. Zunächst bleiben wir bei der „Basis-Variante“ eines Beitrags. Wenn Sie keine „Schaltfläche hinzufügen“ möchten, könnten Sie nach Hochladen eines Bildes und Verfassen des Beitrag-Textes oben rechts auf „Vorschau“ klicken – anschließend den fertigen Beitrag posten.Google-my-business-Werbung Anleitung
  5. Das Bild wurde hochgeladen und zugeschnitten, der Beitrags-Text eingegeben. Wenn Sie jetzt bei „Weitere Informationen“ oder „Reservieren“ einen Link zu einer Ihrer Unterseiten hinterlegen, wird dies unter dem Beitrag entsprechend zu sehen sein. In diesem Fall verlinken wir auf ein Formular, in welchem man sich eintragen kann, um ein kostenloses Probekapitel des Buches zu erhalten.Google-my-business-Werbung Anleitung
  6. Es gibt nun eine finale Vorschau-Ansicht des Posts, so wie dieser in der Google-Suche zu sehen ist. Durch einen Kick auf veröffentlichen wird dieser in der Google-Suchesichtbar. Sie sehen außerdem auf Ihrer My Business Startseite, dass dort nun Ihr erster Beitrag zu sehen ist.Google-my-business-Werbung Anleitung  Google-my-business-Werbung Anleitung
  7. In der Google-Suche (rechts im „Maps-Bereich“ bzw. direkt innerhalb von Maps unter den Unternehmensinformationen, wenn man den Eintrag dort bereits angeklickt hat) findet sich nun der Beitrag – öffentlich einsehbar für jeden potentiellen Gast oder Kunden.Google-my-business-Werbung Anleitung
    Info:  Mit einem Klick auf Ihr Beitrags-Bild, vergrößert sich dieses und ist somit komplett zu sehen. Mit einem Klick auf „Reservieren“ gelangen Sie direkt zur entsprechenden Unterseite. Tipp: Beim Einbinden des Fotos ruhig etwas experimentieren, da der Bildausschnitt hier in der Ansicht ganz anders ist, als zuvor in der Vorschau.
  8. Weitere Möglichkeiten bei der Beitragserstellung: Bei den Varianten, „Anmeldung“, „Kaufen“ , „Angebot ansehen“ haben Sie ebenfalls „nur“ die Möglichkeit einer Link-Einbindung. Sie können außerdem eine Veranstaltung hinzufügen.Google-my-business-Werbung Anleitung
  9. Ein Tipp zum Ende unserer Anleitung: Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass in der organischen Suche – rechts, im Maps-Bereich maximal 2 Beiträge nebeneinander dargestellt werden. Fügen Sie also neue Beiträge hinzu,verschwinden die „alten“. Sie können jedoch bestimmte Beiträge jederzeit löschen oder bearbeiten. Vermutlich wird ein Beitrag wieder nach oben gepusht, wenn Sie diesen bearbeiten.Google-my-business-Werbung Anleitung

UPDATE - Beiträge bei My Business werden (in der Regel) nach 7 Tagen entfernt

Unsere bisherigen Erkenntnisse zeigen, dass die geposteten My Business Beiträge in der Regel nach 7 Tagen von Google entfernt werden - kurz vorher schickt Google eine E-Mail als Erinnerung, mit dem Hinweis, dass dies bald geschieht. Wie so häufig bei neuen Produkten und neuen Features scheint Google auch hier noch einiges auszutesten, da manche Beiträge weitaus länger als 7 Tage online zu sehen sind. Hier sehen Sie dazu ein Beispiel:

Im übrigen scheinen noch nicht alle Unternehmen in den Genuss dieser neuen Möglichkeit zu kommen - Hotels beispielsweise wird das neue Feature - Stand heute - verwehrt. Eine Nachfrage bei Google hat ergeben, dass sich das Projekt in der Testphase befinde und es in dieser Zeit immer wieder zu Änderungen kommen kann, die so nicht öffentlich kundgetan werden. Es bleibt also nichts anderes übrig als abwarten und ausprobieren :-).

Unsere Empfehlung: Am Tag, an dem der Beitrag nicht mehr zu sehen ist, also kurz nachdem eine E-Mail von Google eingegangen ist, sollte ein neuer Beitrag erstellt werden, der den selben – oder besser noch einen leicht abgewandelten – Inhalt / Text hat. So kann man anschließend gut die Statistiken der jeweiligen Zeiträume vergleichen und somit prüfen, was besser funktioniert hat bzw. welcher Text für mehr Klicks gesorgt hat.

Wir wünschen viel Freude beim Ausprobieren und viel Erfolg für Ihre neuen Beiträge. Wir freuen uns über Anregungen und Ihre Erfahrungsberichte zu unserem Tipp. Schreiben Sie uns!

Google und das Google-Logo sind eingetragene Marken von Google Inc., Verwendung mit Genehmigung.

9 Plugins für WordPress SEO

Warum muss man WordPress erweitern?

Das weit verbreitete Content Management System WordPress ist in seiner Grundausstattung eher schlank und die Einstellmöglichkeiten sind begrenzt. Eine der Stärken von WordPress ist allerdings die leichte Anpassbarkeit durch Plugins, welche den begrenzten Funktionsumfang um viele nützliche Funktionen erweitern. Möchte man seine Website effektiv durch WordPress SEO (Suchmaschinenoptimierung) stärken, so führt kein Weg an den hilfreichen Tools vorbei.

Eine Auswahl von 9 nützlichen Plugins habe ich für Sie zusammengestellt.
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5 hilfreiche Plugins, um WordPress sicher zu machen

Die riesige Fülle an verfügbaren Plugins macht es dem WordPress-Nutzer manchmal nicht leicht, wirklich wichtige und nützliche Erweiterungen herauszufiltern. Allein zum Thema Sicherheit kann man aus über 1000 verschiedenen Plugins wählen, um die eigene Website zu schützen - sei es gegen Spam, das Knacken von Passwörtern oder das Einschleusen von schädlichen Dateien.

Da in der Vergangenheit des Öfteren Berichte von gehackten WordPress-Websites die Runde machten, zeige ich Ihnen heute einige Plugins, mit denen Sie WordPress sicherer machen können. (mehr …)